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September

Radtour 2013 mit tollen Höhepunkten

Heute am 08.09. um 10:00 Uhr startete die Radtour 2013 der SG Töplitz.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 15 Teilnehmer auf dem Dorfplatz und fuhren, wie vorher geplant, in Richtung Werder Eisenbahnbrücke.
Nach deren Überquerung stoppte man kurz an der im Bau befindlichen Blütentherme, um einen Blick auf die Fortschritte zu werfen und fuhr dann über den Havelradweg durch Phöben bis zur Fähre nach Ketzin. Kurz vor dem Eintreffen am Etappenziel traf man auf einige Läufer der Laufgruppe der SG. Ines Grasse und Jörg Bergmann befanden sich gerade auf dem gleichen Weg in Vorbereitung auf den Berlinmarathon. Sie hatten sich für heute gut 20 km vorgenommen. Nach einem kurzen Plausch ging es weiter und nach ca. 90 Minuten hatte man die Fähre erreicht. 21 km waren bis hier absolviert.
Anschließend gab es die Überfahrt und eine Mittagspause in dem an der Fähre befindlichen Lokal. Knapp 90 Minuten Ruhe und Entspannung, sowie das gute Essen brachte Kraft für den Rückweg.
Es ging über für die meisten Teilnehmer unbekannte Wege am Wasser entlang durch Marquart, vorbei an der Gartensiedlung Schleenitzsee zum Reiterfest nach Leest. Dort wurden alle Teilnehmer der Radtour herzlich durch die Vereinsvorsitzende Irina Horst begrüßt und wir nahmen gern bei Kaffee und Kuchen das Festprogramm war.
Interessante Reiteinlagen von Kindern und Erwachsenen, eine Vorführung des Hundevereins aus Töplitz und einen tollen Auftritt unserer Sektion Line Dance konnten wir genießen. Jetzt hatten wir gut 36 km hinter uns und einen tollen Sonntag erlebt, da waren sich alle Teilnehmer einig.
Anschließend löste sich die kleine Gruppe der Radtour auf und jeder Radler trat selbstständig seine letzten Kilometer nach Töplitz an.

Michael Behrens
Vereinsvorsitzender

Impressionen vom 40. Berlin Marathon am 29.09.2013

Aufgrund besonderer Sicherheitsvorkehrungen musste in diesem Jahr jeder Marathonteilnehmer seine Startunterlagen persönlich in den Hallen des ehemaligen Flughafens Tempelhof abholen. Nachdem wir, Frank Ringel, Jörg Bergmann und Ines Grasse am Donnerstag Abend unsere Startnummer und den Kleiderbeutel in den Händen hielten und mit einem blauen Band am Armgelenk gekennzeichnet waren, dies musste übrigens bis zum Zieleinlauf unbeschädigt getragen werden, stieg so langsam die Nervosität.
Am Sonntag war es dann soweit. Start war in Werder auf dem Bahnhof und hier trafen wir übrigens bereits Gleichgesinnte, erkennbar an ihren Kleiderbeuteln auf dem Rücken. Die Deutsche Bahn wollte unseren Zeitvorgaben nicht im Weg sein und so kamen wir ca. 08:00 Uhr pünktlich auf dem Berliner Hauptbahnhof an, bei kühlen 8 Grad Celsius, aber tollem Sonnenschein. Was uns am Ausgang erwartete war schon beeindruckend. So viele gut gelaunte Menschen in Sportkleidung und mit den bereits erwähnten Kleiderbeuteln behangen, waren auf dem Weg zum Startgebiet, Straße des 17. Juni. Der Start sollte in drei Wellen ab 08:45 Uhr vollzogen werden. Bis dahin waren noch einige unmittelbare Vorbereitungen notwendig, wie umziehen, Dixie oder Busch nutzen, Kleiderbeutel mit den restlichen Sachen bestücken oder Verpflegung für unterwegs verstauen. Aber dann musste dieser Beutel auch noch abgegeben werden. Dies gestaltete sich, insbesondere für die Frauen, als außerordentlich schwierig, da sich die Zelte in unmittelbarer Nähe der Startblöcke befanden und sich somit durch den Stau durchgearbeitet werden musste. Hier kam Hektik auf, die Zelte sollten ursprünglich 08:30 Uhr geschlossen werden, was zum Glück nicht eintrat. Jeder musste sehen, dass er pünktlich am Start war, was wir am Ende dann auch irgendwie geschafft haben.
Jörg hatte ursprünglich seinen Startplatz im Block F (wie er das gemacht hat), rutschte dann aber noch in Block E und hatte damit eine super Ausgangsposition für sein persönlich gestecktes Ziel. Damit war er mit der zweiten Startwelle verschwunden. Frank und Ines starteten gemeinsam vom Block H (letzter Block, in den alle Erststarter eingestuft werden), welcher ca. 20 Min. nach der ersten Welle erfolgte.
Bei über 41.000 Läufern heißt das ja nicht, sofort los rennen, sondern immer schön sachte. Erst gehen, traben, dann langsam laufen und umlaufen der vor einem langsameren Läufer und das waren so viele. So "rollten" wir das Läuferfeld von hinten auf; Lücke suchen und vorwärts, dran vorbei, an die nächsten ran; Lücke suchen, dran vorbei, bis zum nächsten Getränke oder/ und Verpflegungspunkt. Dann ging das Spiel von vorne los, mitten durch Berlin, seine vielen Stadtteile und Sehenswürdigkeiten, unterstützt durch zahlreiche musizierende Bands und zigtausend anfeuernder Zuschauer. Das Alles war schon sehr beeindruckend.
Frank und Ines liefen gemeinsam ca. 30 km, dann meldeten sich Frank seine bekannten Leiden, er bekam Krämpfe in den Oberschenkeln, da half auch kein Salz oder Powergel mehr, er musste langsam weiter. Aber alle kamen wir ins Ziel und obwohl die benötigte Zeit eigentlich völlig nebensächlich ist, wir waren sehr mit uns zufrieden
(Jörg 03:56, Ines 04:18 und Frank 04:29 Stunden).
Am vorher vereinbarten Familientreffpunkt, auf der Reichstagswiese, trafen wir uns wieder und wurden dort bereits von Peter Grasse empfangen, der es sich nicht nehmen ließ mit dem Fahrrad zu uns nach Berlin zu radeln. Er selbst legte an diesem Tag auch immerhin ca. 90 km zurück.
Nachdem vieles auf der Strecke erlebte ausgetauscht war, machten wir uns auf den Heimweg, wieder eingereiht in die vielen Menschen Richtung Hauptbahnhof, gekennzeichnet mit den Kleiderbeuteln, nur etwas langsamer und zufriedener.
I.G.