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Oktober

BERLIN-MARATHON 2012

... oder Warum fahren, wenn man auch laufen kann?

Diese Frage stellten sich Frank Ringel und Jörg Bergmann von der Läufergruppe anlässlich der 39. Auflage des Berlin-Marathons, und kamen zu der Antwort:
Eine Stadtrundfahrt sparen wir uns, wir machen einen „Stadtrundlauf“.
Manfred Jente hatte es immer wieder gesagt, der schönste Marathon wird in der Natur am Rennsteig gelaufen, aber den Schnellsten, den läuft man in Berlin.
Er hat die Erfahrung und die Leidenschaft an die Töplitzer Läufer weitergegeben.
Am 30.09.2012 war es soweit: Berlin, Berlin, Wir laufen in Berlin!-Das war das Motto des Tages.
Es sollte ein wirklich toller Tag und eine gelungene Laufveranstaltung für die beiden Sportfreunde werden. Pünktlich um 9 Uhr gab Klaus Wowereit, bei strahlendem Sonnenschein, auf der Straße des 17. Juni in Berlin den Startschuss für 40.987 Läufer aus 125 Nationen. Nicht ohne Grund gehört der Berlin-Marathon mit rund 40.000 Teilnehmern neben den Veranstaltungen in New York, Chicago und London zu den Größten.
Ein Lauf der Superlative. Eine imposante Kulisse.
Aufgrund dieses riesigen Starterfeldes, dauerte es etwa 30 Minuten, bis das komplette Feld in Bewegung war und den Lauf entlang der „Blue Line“ begann.
Diese, auf der Strecke aufgebrachte blaue Linie ist bekannt von Olympischen Spielen, Welt- sowie Europameisterschaften und anderen Titelkämpfen und sie darf auch bei allen großen Stadtmarathon-Läufen nicht fehlen. Die blaue Linie markiert exakt die 42,195 km beziehungsweise 26 Meilen und 385 Yards, die Ideallinie zum Ziel, also den Weg den unsere beiden Läufer nun vor sich hatten.
Auf Ihrem Weg über den Ernst-Reuter-Platz, durch Tiergarten, Alt-Moabit und Mitte, durch Kreuzberg und Neukölln nach Schöneberg, von dort aus über Wilmersdorf nach Steglitz, durch Zehlendorf nach Charlottenburg, von dort wieder nach Mitte, über den Potsdamer Platz und schließlich durchs Brandenburger Tor, zurück auf die Straße des 17. Juni erliefen und erlebten Sie auf Ihrem „Stadtrundlauf“ eine unglaubliche Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und eine Stimmung ohne Gleichen.
Förmlich getragen von Anfeuerungsrufen, guten Wünschen, Jubelrufen und Beifall der die Strecke säumenden hunderttausenden von Zuschauern und Fans des Wettbewerbes, passierten unsere beiden Läufer den Reichstag, den Fernsehturm, den Ku'damm, die Gedächtniskirche und, und und ….
Eine Vielzahl von Musikgruppen und Dj‘s, über 80 Bands verschiedenster Stilrichtungen (Jazz, Swing, Blues, Samba, Cheerleader, Südamerikanisch Folk, Steelband, African Percussion, Trommelgruppen, etc.) unterstützen die Stimmung auf und an der Strecke, und ließen die Laufzeit der beiden Töplitzer Inselläufer wie im Fluge vergehen.
Apropos Laufzeit:
Nach 4 Stunden und 38 Minuten überquerten unsere beiden Protagonisten leicht erschöpft, aber glücklich und gesund, gemeinsam die Ziellinie des 39. Berliner Marathons.
Sie erliefen sich somit die Plätze 21995 und 21998.
Damit war Ihr Ziel „vor allem Spaß zu haben und gut anzukommen“ mehr als erreicht.
Das der Sieger in diesem Jahr kein Bewohner der Insel Töplitz, sondern eher Einer der „Insel Afrika“ sein würde, hatten die beiden ohnehin von vornherein angenommen.
Nach vielen schönen, anspruchs- und eindrucksvollen Laufveranstaltungen in diesem Jahr, bildete der Berlin-Marathon für Frank Ringel und Jörg Bergmann somit den Höhepunkt und gleichzeitig das Ende der diesjährigen Laufveranstaltungen.
Abschließend sei noch bemerkt, dass die beiden Mitglieder der SG Töplitz Ihren diesjährigen Lauf dem vor kurzem verstorbenen Sportfreund Micha Forth, als letzte sportliche Ehrung, gewidmet haben.
Nach diesem Bericht und den tollen Erlebnisschilderungen, sind jetzt schon weitere Sportfreunde der Töplitzer Inselläufer bereit dieses Erlebnis ebenfalls zu testen und wollen 2013 dabei sein.

Spendenaktion abgeschlossen

Liebe Sportfreunde,

im Namen aller Verantwortlichen der SG Töplitz möchte ich mich für die Spendenbereitschaft zum Tode unseres Sportfreundes Michael Forth bedanken.
Wie sicherlich allen bekannt ist, sollten die Spendengelder geschlossen an die Kita in Töplitz gehen.
Die Sammelaktion ging bis zum 22.10.2012 und ergab eine Summe von über 1000,-€. Am 23.10. wurde sie an die Kita durch Sabine Forth und mich übergeben.
Wie uns beim Übergabegespräch mitgeteilt wurde, wird das Geld für ein Sportgerät benutzt. Dies war der ausdrückliche Wunsch der Kitaerzieher, welche damit auch ein Zeichen der Dankbarkeit an Micha Forth setzen wollen.

Michael Behrens
Vereinsvorsitzender